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Kanzlei für Ehe- und Familienrecht

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Ihre erste Hilfe im Streitfall

 

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Unterstützung auch bei einvernehmlicher Trennung

 

Beistand in schwierigen Lebenslagen

Ihre Familienanwältin

mit Feingefühl für familiäre Themen

 

Vertrauen Sie auf die juristische Durchsetzungskraft einer Fachanwältin

mit psychologischem Feingefühl für familiäre Probleme und Situationen!

 

Einfühlsam im Thema und in der Sache konsequent, im Interesse ihrer Mandanten erfolgsorientiert vorgehend - so steht Ihnen Charlott Nicole Maas als Fachanwältin für Familienrecht in Düsseldorf und Umgebung für eine Beratung zur Verfügung.

 

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Rechtsanwältin

Charlott Nicole Maas

Fachanwältin für Familienrecht

Trennungen, Scheidungen oder Familienangelegenheiten können sehr anstrengend und nervenzehrend sein.

 

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Sie gern schnellstmöglich eine erste Beratung haben wollen, um Klärung zu schaffen. Bei uns bekommen Sie auch

 

kurzfristig einen Beratungstermin.

 

Ihre Charlott Nicole Maas

AKTUELL - Rechtstipps für Sie

 

Trennung

 

Was nun? Was tun?

Ende, Aus und Vorbei.

Immer mehr Ehepaare oder Lebenspartner erleiden das gleiche Schicksal und trennen sich voneinander. Was sollen die Betroffenen bei einer Trennung beachten?

Auch wenn die Nerven blank liegen und die emotionale Lageangespannt ist, sollten Paare versuchen, für ihre Trennung eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Das ist, je nachdem, ob die Trennung einvernehmlich erfolgt oder nicht, gar nicht so einfach. Aber auch im Fall, dass der Trennungswunsch nur von einem ausgeht, sollten beide Ehegatten oder Lebenspartner den Versuch unternehmen, sich gemeinsam an den Tisch zu setzen und die Trennungsfolgen besprechen.

Die Fragen, die bei einer Trennung anstehen, sind vielfältig, vielschichtig und ganz unterschiedlich. Wer darf in der Wohnung oder in der gemeinsamen Immobilie wohnen bleiben? Wie geht es finanziell weiter? Was geschieht mit gemeinsamen Schulden, was mit dem Hausrat, der während dergemeinsamen Zeit von den Eheleuten angeschafft worden ist, was mit dem Familien-Pkw? Wer muss wem Unterhalt leisten und bei wem bleiben die Kinder? Was bedeutet die Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts bei Getrenntlebenden überhaupt und wem steht ein Umgangsrecht zu, wenn die Kinder im Haushalt eines Elternteiles bleiben? Was ist mit der Rente?

Notieren Sie sich alle Fragen, die sich Ihnen stellen, auf einem Blatt Papier. Besprechen Sie die Fragen gemeinsam. Notieren Sie auch Antworten, die Sie während des Gesprächs finden, auf dem Zettel. Gleiches gilt für Absichten und Pläne. Das Gedankenprotokoll wird helfen, eine Übersicht über die Dinge zu bekommen, die geregelt werden müssen. Paare können natürlich darüberhinaus auch, rechtlich nicht immer bindende, Vereinbarungen treffen. Auch das sollte niedergeschrieben werden. Gelingt es den Betroffenen trotz der emotionalen Anspannung, einen „kühlen Kopf“ zu bewahren, lassen sich viele der anstehenden Fragen regeln.

Falls es nicht gelingt, in wichtigen Fragen eine Einigung zuerzielen, sollten die Eheleute oder Lebenspartner fachliche Hilfe in Anspruchnehmen. Bei einem Streit um die Kinder kann ein Termin beim Jugendamt Klarheit verschaffen. Die in Trennung stehenden Paare sollten sich auch darüber informieren, was eine Trennung und spätere Scheidung in steuerrechtlicherHinsicht für sie bedeutet.

Die Eheleute oder Lebenspartner sollten sich nicht scheuen, einen Familienfachanwalt/-anwältin schon im Trennungsstadium und nicht erst im Rahmen des Scheidungsverfahrens, aufzusuchen. Der Familienanwalt wird eine wirksame Trennungsvereinbarung entwerfen, aufsetzen und dafür Sorge tragen, dass die Vereinbarung für beide Eheleute rechtsverbindlich ist. Ein solcher Besuch ist auch dann angezeigt, wenn Unterhaltsansprüche durchgesetzt werden sollen.

Wichtig! Einige Vereinbarungen, die Eheleute zur Trennung und Scheidung treffen wollen, müssen von einem Notar beurkundet werden, damit sie wirksam werden.

Fallstrick gemeinsames Konto

Es wirkt auf den ersten Blick für Paaresehr praktisch: Das Gemeinschaftskonto. Jeder Partner ist Inhaber des Kontosund hat Zugriff auf das Konto. Vorsicht ist aber geboten, wenn ein Partner deutlich mehr verdient oder mehr Vermögen hat, als der Partner, der gleichfalls Geld vom Konto abhebt. Dann könnte die »Steuerfalle Oder-Konto« zuschnappen, das Finanzamt anklopfen und eine Schenkungssteuer einfordern. Grundsätzlichgilt: Unproblematisch ist ein gemeinsam geführtes Haushaltskonto, wenn beide Partner in etwa gleich viel verdienen oder wenn von dem Konto Alltagsausgabenwie beispielsweise die Miete oder Lebensmitteleinkäufe abgehen. Stehen Zahlungseingänge oder größere Gutschriften aber eindeutig nur einem Kontoinhaber zu, bleibt das alles dem Fiskus nicht verborgen und er kann eine Schenkungsteuer einfordern. Der Bundesfinanzhof hat zwar klargestellt, dassalleine durch eine Einzahlung auf das gemeinsame Konto noch keine Schenkung vorliegt. Verfügt dann aber auch der nicht einzahlende Partner öfter über diese Mittel, nimmt das Finanzamt möglicherweise eine sog. »hälftige Schenkung« an den ärmeren Lebensgefährten an. Eine Schenkungssteuer wird dann eingefordert, wenn die Freibeträge - bei Verheirateten alle zehn Jahre 500.000 Euro, bei Lebensgefährten 20.000 Euro – überschritten werden.

Wie gewonnen, so zerronnen

Auch bei langer Trennung fällt Lottogewinn in den Zugewinn

Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof hat es klar gestellt: Es steht im Gesetz!

Ein Mann lebte schon acht Jahre von seiner Ehefrau getrennt. Er spielte mit seiner neuen Partnerin in einer Tippgemeinschaft und gewannen eine Lotto-Million. Die Freude hielt nicht lange. Die getrennt lebende Ehefrau forderte eine viertel Million von ihrem noch nicht geschiedenen Mann. Der sah das anders, wollte sich scheiden lassen, ihr das Geld nicht zahlen und berief sich darauf, dass eine Zahlung wegen der langen Trennungszeit unbillig sei. Jetzt landete der Fall nach acht Jahren in letzter Instanz vor dem Bundesgerichtshof, der an seiner bisherigen Rechtsprechung festhielt: Auch ein Lottogewinn fällt in den Zugewinn und somit in die vom Gesetz vorgegebene Vermögensauseinandersetzung bei einer Scheidung. Und zwar auch dann, wenn die Eheleute schon Jahre getrennt leben. Der BGH führt an, dass eine lange Trennungszeit noch lange keine unbillige Härte der Ausgleichspflicht begründe. Der Scheidungsantrag war der Ehefrau zwei Monate nach dem Lottogewinn zugestellt worden. Das hat zur Folge, dass er noch in den Zugewinn fällt. Mit der Zustellung wird der Stichtag für die Berechnung des Endvermögens errechnet, dass jeder der Eheleute zu diesem Zeitpunkt noch hat, beide Vermögen werden gegeneinander gestellt, ein Überschuss wird geteilt. Da sich das Vermögen des Mannes durch den Lottogewinn vermehrt hatte, muss er nun der geschiedenen Ehefrau die Hälfte abtreten.

Praxistipp: Wenn die Eheleute in einer Zugewinngemeinschaft leben und sich trennen, sollte daran gedacht werden, dass mit der Trennung nicht automatisch auch der Zugewinn beendet ist. Hierfür müssen erst die Voraussetzungen geschaffen werden. Im Zweifel sollte immer fachkundige Beratung eingeholt werden.

 

(Az.: XII ZR 277/12), (Az.: 1 VZR 11/76)

Rechtsanwältin Charlott Nicole Maas

 

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